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Stärkung der Regionalwirtschaft, als Währungsgold zertifiziert  und weltweit akzeptiert

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REGIONALGELD

100% golgedecktes Regionalgeld. Werthaltiges, inflationsgeschütztes Tauschmittel

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GESCHICHTE vom GOLD und Geld

Seit Jahrtausenden erfreut sich das Edelmetall Gold der großen Wertschätzung der Menschen verschiedenster Kulturkreise. Bereits um das Jahr 5.000 v. Chr. wurde es historischen Befunden nach als Tauschmittel eingesetzt.

Gold gilt heutzutage landläufig als antiquiertes Zahlungsmittel, jedoch bringen der Gebrauch von Edelmetallen als Zahlungsmittel oder goldgedeckte Währungen auch heute noch diverse Vorteile mit sich. Ein kurzer Blick in die Geschichte kann das anschaulich belegen.

Als in China unter den Kaisern der Song-Dynastie (960-1279) das weltweit erste Papiergeld ausgegeben wurde, besaß dieses volle Golddeckung und erleichterte dadurch den Zahlungsverkehr. Golddeckung bedeutet, dass vom Herausgeber der Zahlungsmittel der Umtausch in Gold garantiert wird. Als dann unter der Mongolenherrschaft im China der Yuan-Dynastie (1279-1368) von Kublai Khan die Golddeckung des Papiergeldes abgeschafft und sogar der Goldbesitz verboten wurde, stand der unlimitierten Ausgabe von Banknoten nichts mehr im Wege. Dies führte unweigerlich zur Inflation und Verarmung der Bevölkerung, weil angesparte Vermögen ihre ursprüngliche Kaufkraft verloren.

Ähnliches ereignete sich auch in Deutschland Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Mark-Währung – zunächst eben falls durch Gold gedeckt - wurde als Zahlungsmittel eingeführt. Das bedeutete, dass eine 20-Mark-Note die gleiche Kaufkraft besaß wie die ebenfalls damals emittierten 20-Mark-Goldmünzen. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges wurde die Golddeckung der Mark aufgehoben und Kriegsanleihen ausgegeben. Das Resultat: Die Währung verlor immer mehr an Wert bis es in den 1920er Jahren zu einer rasenden Inflation kam – begründet durch die anfallen Reparationszahlungen Deutschlands als Kriegsverlierer.

Eine Goldmark von 1914 entsprach auf dem Höhepunkt der Inflation Ende 1923 etwa einem Gegenwert von 100 Milliarden Mark in Banknoten. Die Folge auch hier: Verarmung und Verelendung der Bevölkerung.

Heute sind die modernen Währungen nicht mehr goldgedeckt. Der US-Dollar verlor 1971 - initiiert durch Präsident Nixon - als letzte Währung die Golddeckung. Moderne Währungen werden heutzutage als Kreditgeld bezeichnet. Das bedeutet, dass von der Zentralbank eines Staates gegen Sicherheiten Geldmengen an Geschäftsbanken ausgegeben werden. Je nach Einstellung des Leitzinses durch die Zentralbank kann dadurch im ökonomischen Sinne entweder Geldschöpfung oder -vernichtung entstehen.

Die Geschäftsbanken eröffnen Unternehmen, der öffentlichen Hand oder privaten Haushalten die Möglichkeit, ein Konto bei ihnen anzulegen oder einen Kredit aufzunehmen. Durch Auszahlungen von oder Überweisungen zwischen diesen Konten kommt entweder Bargeld in den Umlauf oder es erfolgt ein Zahlungsverkehr über Giralgeld (Buchgeld). Der Geldfluss ist durch ökonomische Regulierungsgesetze begrenzt, damit ein Staatsbankrott oder eine Hyperinflation verhindert werden - dennoch sinkt die Kaufkraft der Währungen langsam und unaufhörlich, wie an einigen Beispielen belegt werden kann.

Als 1951 das erste 5-Mark-Stück in der Bundesrepublik eingeführt wurde, bestand dieses noch im Wesentlichen aus Silber, weil der Wert des Silbers im Geldstück noch niedriger lag als der Nennwert der Münze von 5 DM. 1975 jedoch musste ein neues 5-Mark-Stück aus einer Kupfer-Nickel-Legierung eingeführt werden, weil, bedingt durch die Inflation, die Kaufkraft der D-Mark inzwischen soweit gesunken war, dass der Wert des Silbers in den alten Münzen die Marke von 5 DM längst überstiegen hatte.

Die Kaufkraft einer Währung wird anhand eines repräsentativen Warenkorbes berechnet. Das heißt, dass der Preis für typische Waren errechnet wird und so verglichen werden kann, wie sich die Kaufkraft der Währung mit den Jahren verändert. Als die D-Mark 1948 eingeführt wurde, hatte die Währung eine sehr hohe Kaufkraft. Aber bereits 1976 hatte sich die Kaufkraft auf etwa 50% reduziert. Das heißt, dass man für einen Warenkorb, der 1948 noch 100 DM kostete, 1976 schon etwa 200 DM bezahlen musste.

Zum Zeitpunkt der Einführung des Euro war die Kaufkraft schon auf etwa ein Viertel des ursprünglichen Wertes gesunken. Man bezahlte dann etwa 400 DM (oder ca. EUR 200) für denselben Warenkorb. Und gegenwärtig nähert sich die Kaufkraft der 20%-Marke. Das heißt, dass ein Warenkorb von 1948 bald EUR 250 (also etwa 500 DM) kosten wird. Ursache dieser Entwicklung ist die Inflation.

Wie geht es den Bürgern dabei, die ihr Erspartes zur Bank tragen? Banken zahlen bei normalen Spareilagen einen immer wieder neu festgelegten Zinssatz. Allerdings liegt dieser Zinssatz immer unter der Inflationsrate. Dadurch steigt zwar mit der Zeit der Betrag auf einem Sparbuch, jedoch sinkt dennoch die Kaufkraft des angesparten Vermögens. Wer jedoch auf Gold als Geldanlage oder Zahlungsmittel setzt, kann den meisten dieser Probleme wirksam entgegentreten. Ein Argument dafür ist nicht zuletzt die Entwicklung des Goldpreises.
Während 1972 zum Beispiel eine Unze Feingold für etwa EUR 100 (200 DM) verkauft wurde, kostet dieselbe Menge des Edelmetalls heute über EUR 1300. Wenn also 1972 ein Sparer 200 DM auf einem Sparbuch anlegte, hätte er heute bestenfalls ein Vermögen von EUR 200, mit denen er heute jedoch weniger kaufen könnte als mit den ursprünglichen 200 DM im Jahr 1972. Hätte dieser Sparer 1972 für denselben Betrag eine Feinunze Gold gekauft, würde er heute über einen Gegenwert von EUR 1300 verfügen. Damit hätte er nicht nur sein Vermögen vergrößert, sondern die Kaufkraft seines Vermögens etwa vervierfacht.

Die Wertstabilität des Goldes lässt sich auch anders verdeutlichen. Wenn man heute in einer Schatulle zum Beispiel einen 20-Mark-Schein und eine 20-Mark-Goldmünze aus der Kaiserzeit findet, wird man die Banknote bestenfalls für einige Euro an einen Sammler verkaufen können, während allein der Goldgehalt in der Münze heute einem Gegenwert von gut EUR 300 entspricht. Gold ist also nicht nur wertbeständig, sondern auch inflations- und währungsreformsicher.   

"Mit der Installierung des U.S.-Papier-Dollars des privaten Federal Reserve Systems der transnationalen Ostküsten-Hochfinanz als Welt-Leitwährung auf der Konferenz von Bretton Woods 1944 und dem geplanten Bruch dieses Vertrages, der Demonetisierung von Gold und Silber, ist das genialste Tribut-System aller Zeiten erfunden worden. " (Quelle Norbert Knobloch www.mmnews.de)